This is the end of this blog.

Da ich die 3GB Speicher dieses Blogs aufgebraucht habe (zu viele Fotos…), musste ich nun einen neuen Blog kreieren, in dem ich von nun an berichten werde. Habe ihn (ganz kreativ) wie diesen hier gestaltet. ;) Danke, dass du bis hierhin gelesen hast, ich hoffe du bleibst mir treu!

Hier der Link zum neuen Blog:

 http://voluntariacostarica2.wordpress.com/

Since I’ve used up the 3GB of this Blog (too many pictures…), I had to create a new Blog, where from now on I will continue to post on. The „new blog“ looks just the same as this one. 😉 Thank you for reading my blog until this day, I hope you continue to do so!

Here the link to the new Blog:

 http://voluntariacostarica2.wordpress.com/

Desde que he usado la memoria de 3GB de este Blog (demasiadas fotografías …), tuve que crear un nuevo blog, donde a partir de ahora voy a seguir de publicar en. El „nuevo blog“ se ve exactamente igual que éste. 😉 Gracias por leer mi blog hasta el día de hoy, espero que va a siguir haciéndolo!

Aquí el enlace al nuevo Blog:

 http://voluntariacostarica2.wordpress.com/

Bis gleich! See you soon! Hasta luego!

eure Marisa ❤

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Auf in’s neue (Halb-)Jahr!

Seit dem 13 Januar bin ich schon wieder am Arbeiten und es gab viel zu tun! Aber dazu gleich mehr.

Abschied

Die größte und traurigste Änderung in meinem Leben hier war der Abschied von meiner Tica-Schwester Caro, da sie am 16 Januar, ebenfalls für einen Freiwilligendienst mit AFS, nach Dänemark geflogen ist und erst nach meiner Rückkehr nach Deutschland wieder nach Costa Rica kommt. Vorher gab es aber einige Abschieds-Fiestas, immerhin. 😉

Direkt am Tag nachdem ich von meiner Panamá Reise heimkehrte (nein ich bin nicht verbrannt, das ist alles gebräunt!), war die Familien-Abschieds-Fiesta. Zuerst gingen wir in den „Mecado Central“ in San José Centro, wo man wirklich ALLES kaufen kann und aßen dort typisch Tico zu Mittag: Olla de Carne, Topf des Fleisches/Rindes.

Der „Mercado Central“ im Herzen von San José (Quelle)

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Caro, Cecilia & ich

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Karte

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Caro, Sharon & ich

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Reis, Kartoffeln, Yukka, Möhre, Mais, Kochbanane, Suppe und Rind. Das alles ist ein Gericht! Dazu gab´s einen Guanabana-Fruchtsaft.

Nach dem fetten Mahl gab es noch den muss-probier Nachtisch schlechthin:

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Helados de Sorbetera, seit 1901

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Ein Eis aus Milch, Eiweiß, Zucker, Stärkemehl, Salz, Kondensmilch, Vanille-Essenz ich meine Zimt. (Ja, ich hab´s recherchiert und nicht erschmeckt… Klick hier für das Rezept und den Herstellungsprozess)

IMG_7089Danach ging es weiter zu zwei Tanten, bei denen Lautstark über Politik diskutiert wurde. Dazu auch später mehr. Von dort aus ging`s dann Hora-Tica verspätet auf die eigentliche Fiesta mit mal wieder ordentlich Bier & Schnaps sowie Essen und lautes Gelächter ohne Ende.

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Und nach einigen weiteren Fiestas fuhren wir am Donnerstag den 16.1 um 4 Uhr in der Frühe zum Flughafen.

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Ein Kumpel hatte Kaffee und Brötchen mitgebracht.

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Der harte Kern!

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Abschied von Sharon

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Letztes Foto mit ihrer Mama

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…und eine bitter heulende Marisa.

Tja, das liebe Leser ist der Fluch und Segen eines Auslandsaufenthaltes. Man lernt neue Leute kennen und muss sich irgendwann wieder trennen. Caro ist wirklich wie eine große Schwester für mich geworden und ihr habe ich viele tolle Erfahrungen und einen großen Teil Spanisch zu verdanken. Te quiero hermanita! ❤

und Wiedersehen!

Einige Tage nach mir kam meine Lieblings-Israelitin Carmel nach San José, wir besichtigten „meine“ Stadt und scherzten wie verrückte Hühner. Da dreht sich Hitler im Grab um! 😉

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DSC04767 1003804_10202107808349516_1455407359_nund auch hier… Wir werden uns wiedersehen!

Fiestas de Palmares

Am 25-26 Januar fuhren einige Mitfreiwillige und ich auf die legendären Fiestas in Palmares. Seit Dezember veranstalten viele Städte bzw Stadtteile einen so genannten „Carneval“. Im Grunde sind diese wie eine Messe, es gibt Fahrgeschäfte, viele Stände, Livemusik, Feuerwerk und einen riesigen Haufen von Leuten. Noch dazu gibt es den Tope (einen Umzug mit Pferd und Reiter) und Stierkämpfe (hier werden die Tiere allerdings nicht getötet). Die Fiestas in Palmares sind die Größten und beliebtesten in ganz Costa Rica und finden für mehrere Wochen, immer Mitte Januar, statt.

Palmares (1)

V. links: Luisa, ich, David, Daphne, Anika, Felix, Sophia

Palmares (2)

Beim Nudelnessen bei Anika zuhause.

Sonntags fand dann noch eins der Highlights der Fiestas statt: das kostenlose Konzert von Sean Paul! Halb Costa Rica war angereist und es spielten die bekanntesten Tico-Bands als Vorband. Echt super!

Palmares (4)

Palmares (3)

Tanzen auf einem Dach zu Sean Paul 😉

Arbeit

Viele glauben ja ich bin nur am Reisen und feiern… hier der Gegenbeweis. 😉

Die meisten meiner Kolleginnen waren schon seit dem 6 Januar wieder am Arbeiten und Räume umgestalten, da nun die Maestras in neuen Kombinationen über die Gruppen „herrschen“. Die Namen wurden von A, B, C, D, E zu Maternal 1 -3 und Interactivo 1 &2 geändert. Die Kleinsten (der Jüngste ist gerade mal 1 Jahr alt und kann weder sprechen noch laufen) sind Maternal 1, die Größten (ca 4 Jahre alt) in Interactivo 2.

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Ich habe eine neue Spieleecke dekoriert

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und eine Kinderbücherrei eingerichtet

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Der neue Raum von Maternal 1. Eine Wand wurde eingerissen, eine neue gebaut, neuer Boden gelegt usw. Toll geworden!

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Paradiesvogel im Patio

Excursión al BioInParque

Im Januar waren nur die „alten Kinder“ vom Vorjahr schon wieder zurück und so gab es etwas andere Aktivitäten wie zb. ein Ausflug am 31.1. zum INBioParque in Santo Domingo de Heredia.

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Mit 3 Bussen wurden alle Kinder samt dem ganzen Personal zum Park kutschiert. Sogar die Köchinnen durften mit!

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Es gab unechte und echte Tiere zu sehen… ich begleitete die Gruppe „Interactivo 2“, also die Ältesten. Wild sage ich nur.

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Wir durften eine Stabheuschrecke auf die Hand nehmen, was zugegeben nicht nur die Kinder sondern auch mich faszinierte. 😀

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Später wurden dann noch Tiere gestreichelt

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und es gab Mittagsessen…

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DSC04889Insgesamt war der Ausflug als Betreuer natürlich heftig anstrengend (mit zeitweise 4 Kindern an den Händen), aber auch für mich interessant, da wir etwas über Land, Tiere und Fauna von Costa Rica lernten… Neben zahlreichen Tieren sind verschiedene Arten von Wäldern und Habitaten nachgebildet. Schönes Ausflugsziel, nicht nur für Kinder!

Bienvenidos a los nuevos

Am Samstag den 1. Feburar veranstaltete der CIL eine Willkommens- und Kennlernfeier für die neuen Familien und Kinder. (Das neue Schuljahr fängt hier immer im Februar an.)

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Begrüßung am Eingang

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Meine Kolleginnen

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Meine Chefin hielt eine Begrüßungsrede und danach durfte sich jeder Mitarbeiter vorstellen, mit Infos, wo und als was man arbeitet. Vor so vielen Leuten in fremder Sprache bekam ich etwas weiche Knie. 😛

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Ohne Essen geht´s nicht!

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In den Gruppen lernte man sich mit Bastelspielen dann noch etwas besser kennen.

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Seit Februar sind nun die neuen Kinder da und die Gruppen mit teilweise 24 Kindern auf 2-3 Betreuer sehr voll. Viel Geheule und „Wo ist meine Mamaaaaa?“ „Wann kommt mein Papaaaa?“ schlauchen. Nach der Arbeit bin ich also immer super platt, aber meine Kollegen loben mich, dass ich super mithelfe und es macht auch Spaß. 🙂

Elección

Seit Wochen gab es in vielen Gesprächen und im Fernsehen kaum noch ein anderes Thema: Am Sonntag den 2.2.2014 fand die Wahl des neuen Präsidenten Costa Ricas statt- und ich war wie immer live dabei! 😉

Es begann schon beim Frühstück, als im Fernsehen der genaue Tagesplan jedes Kandidaten bekannt gegeben wurde (mit genauen Angaben wo sie wann sind, zu Mittag essen, wählen, Interviews geben usw), die Lokale öffneten um 6 (bis um 18:00) und es wurde über stattfindende Kinderwahlen (damit Kinder das Wählen schon mal üben können) berichtet. Cecilia und ich gingen morgens zur örtlichen Grundschule (Schulen sind hier grundsätzlich die Wahllokale) liefen, um uns anzugucken, wie das ganze so abläuft. Sie selbst war noch auf ihren alten Wohnsitz in Desamparados angemeldet, doch dazu gleich mehr. Noch vor dem Eingang machte jede Partei Werbung für sich.

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Morgens hatte hier noch der Präsidentschaftskandidat „Villalta“ der ziemlich neuen, kommunistischen Partei „Frente Amplio“ gewählt.

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Eins der Klassenzimmer. Vor jedem Zimmer hängen Wahlinfos und Namenslisten. Nur in dem Zimmer, auf dessen Liste man steht, kann man auch wählen- 550 Wähler pro Zimmer.

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Beispiel einer solchen Namensliste. Wahlhelfer am Eingang können per PC checken, zu welchem Raum man muss.

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Buntes Treiben

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Die Parteien im Überblick (für unentschlossene ;))

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Blick in ein Klassenzimmer. Man meldet sich bei den Wahlhelfern an, diese checken, ob man auf ihrer Liste steht, es wird unterschrieben, man bekommt seine Zettel, mit denen man hinter den Karton geht, man macht seine Kreuzchen und wirft die Zettel in den jeweiligen Pappkarton. Die Wahl in Costa Rica ist geheim („El voto es secreto“).

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Jeder Zeigt Flagge bzw. Farbe. Obwohl die Wahl geheim ist demonstrieren viele Menschen ihre Parteizugehörigkeit öffentlich. Egal ob besonders politisch interessiert oder nicht, das gehört einfach dazu.

Die größeren Parteien haben sogar einen Shuttelservice eingerichtet. Unter der Johnny Araya-Flagge fuhren wir kostenlos (und mit jeder menge Stau) bis nach Desamparados. -Jede Stimme zählt. (Angeblich gibt es auch Shuttle quer durchs Land- und überprüfen kann am Ende keiner, ob man für die Partei wählt oder nicht.)

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Im Shuttelservice

In Desamparados wählte meine Gastmutter und auch hier das gleiche Bild: jede Menge Parteianhänger, viele Menschen und reges Treiben.

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Jedes 2te Auto zeigte Flagge (und nicht immer nur von einer Partei), auch viele Häuser waren geschmückt.

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Gefunden!

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Schlange stehen…

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Ahhh, so geht das!

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…und wählen!

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Lizette (meine Cousine) als Wahlhelferin (trabajando con el tribunal supremo)

Danach holte uns ein Familienfreund ab und wir fuhren zu anderen Freunden (in einem anderen Teil von Desamparados), die wird dann zum Wählen begleiteten.

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„Wir alle haben das Recht auf die Ausübung von Demokratie- Ohne Ausnahme“

Danach ging es zu unserem Freund Geovanny (nein, er ist kein Italiener! 😛 ) nach Hause, wo wir eine kleine Wahlparty veranstalteten, mit Grillen, der TV-Übertragung der Ergebnisse und Fahne zu den vorbeifahrenden Autos schwenken.

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Auf dem Weg dahin trafen wir noch auf den Sänger der Band „Hermanos  Vargas“ (la banda de rock más antigua de CR). 😀 Ich halte übrigens die Fahne der Partei „Pac“

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Geovanny

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Jetzt fragt ihr euch vielleicht noch, wer überhaupt gewonnen hat und die unbeliebte (erste) Präsidentin Laura Chinchillia (die nicht wiedergewählt werden kann) ablöst?

Ein Kandidat braucht mindestens 40% der Wählerstimmen, um gewählt zu sein. Die 3 Stärksten Parteien sind…

Luis Guillermo Solís PAC mit 30.84% (entspricht 484.465 Wählerstimmen)

Johnny ArayaPLN mit 29.64% (465.656 Wählerstimmen) und

José María VillaltaFA mit 17.13% (269.223 Wählerstimmen)

Leider haben sich nur 68,25% der Menschen an den Wahlen beteiligt. Da keiner der Kandidaten 40% erreicht hat, gibt es am 6. April eine Stichwahl zwischen den Beiden Stärksten Parteien. (Sollte es erneut unentschieden bleiben, wird der früher geborene Kandidat Präsident.)

Die Wahlen in Costa Rica sind frei, geheim und friedlich. Darauf sind die Ticos besonders stolz. Jeder kann wählen wen er will und die Wahl ist durch internationale Behörden fair und sicher. Ich war beeindruckt, wie die Ticos aus den Wahlen eine riesige Fiesta gemacht haben- wobei, eigentlich ja typisch für sie. 😉

Baile Popular

Mittwochs gehen Cecilia und ich jetzt manchmal zum Tanzkurs „Baile Popular“. Hier lernt man typische Lateinamerikanische Tänze wie Salsa, Merengue, Bachata, Swing und Cumbia.

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Hier bin ich beim Swing tanzen- Jep, mit 3 Kerlen. Männerüberschuss im Tanzkurs? Das gibt`s nur hier!

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Swing ist nicht der Europäische Swing, sondern wird ebenfalls auf Latino-Musik getanzt. Beispiel gefällig? Klick hier.

Gestern habe ich mit anderen Freiwilligen die 7 Monate auf den Fiestas in Puntarenas zelebriert, aber davon erzähle ich beim nächsten Mal, für heute reicht’s. 😉 Wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Muchos besos,

Marisa ❤

So ticken die „Ticos“

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Seit 200 Tagen bin ich nun hier und da dachte ich mir, es wird mal Zeit, über die Menschen, die dieses wunderbare Land bewohnen, zu berichten. Im folgenden führe ich also verschiedene Eigenschaften auf, die mir besonders aufgefallen sind.

Eigentlich sollte das klar sein, aber ich betone es lieber noch einmal: Das ist meine persönliche Sicht auf die Costa Ricaner („Ticos“) und diese „Verstereotypung“ trifft natürlich nicht auf jeden zu. Sie dient vielmehr zur Veranschaulichung stärker ausgeprägter Eigenschaften, ist nicht wissenschaftlich belegt und sollte mit einem Augenzwinkern gelesen werden. 😉

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Deko im Haus meiner Großeltern

Ticos…

  • haben einen ausgeprägten Nationalstolz
  • haben eine Hassliebe-Einstellung gegenüber den „Gringos“ (US-Amerikanern)
    • ärgern sich über deren Verhalten, Stolz, Protz usw. (viele ältere Gringos ziehen nach CR um hier ihren Lebensabend zu verbringen, junge Gringos reisen herum und machen Dreck und Lärm)
    • sind touristisch abhängig von den USA
    • nähern sich aber gleichzeitig kulturell an (überall Fastfood wie Taco Bell, es gibt Walmarts, Forever 21…)
    • viele wollen in die USA ziehen und eigentlich hat jeder einen Verwandten da
  • betonen gerne jedem Ausländer gegenüber, dass sie als das Glücklichste Land der Welt gelten (laut „Happy Planet Index“, hier der Link- ob sie jetzt tatsächlich so viel glücklicher sind kann ich nicht beurteilen, aber generell scheinen viele besser gelaunt)
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Sticker am Auto meiner Schwester

  • …lieben es zu essen.
    • lieben Koriander
    • essen bis zu 3 mal am Tag Reis und Bohnen, außer im Dezember, da werden diese durch Tamales ersetzt
    • essen kaum Früchte, obwohl das Angebot riesig und die Preise günstig sind
    • bevorzugen eine ungesunde Ernährung und sind sich dessen bewusst (Chips als Essensbeilage)
    • LIEBEN Thunfisch
    • machen Salat nur mit Zitronen an
    • finden prinzipiell alles „Rico“ (=lecker)
    • haben zich Früchte und Gemüsesorten, die wir nicht kennen
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„Fruta de pan“ gebraten, schmeckt ähnlich wie Yuka oder Karoffel

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„Fruta de pan“ roh

  • putzen sich STÄNDIG die Zähne und tragen immer Zahnbürste und Pasta bei sich
    • haben entweder Hollywoodstar-Zähne oder noch nie einen Zahnarzt gesehen
  • machen immer Pläne und Versprechungen, die sie zu 90% nicht einhalten (was aber auch keiner erwartet)
  • leben nach der „Hora Tica“ und kommen daher fast immer zu spät (da das aber alle so machen wird es fest einkalkuliert: Man gibt an, dass die Fiesta um 7 beginnt, damit um ca 8 die ersten Leute eintrudeln, früher wird auch niemand erwartet.)
  • schmeißen ständig ohne Grund Fiestas
  • stehen total auf Weihnachten und schmeißen daher noch mehr Fiestas
  • nehmen für alles Pillen („Oh, du hast gehustet! Das ist bestimmt die Grippe, hier, wirf das ein!“)
  • übersetzen alle Namen ins Spanische (bsp. „ach du heißt Marisa? Das ist hier Maritza, also nennen wir dich auch so oder schreiben dich konsequent mit doppeltem S.“ Marius wird zu Mario, Maurice zu Mauricio…)
  • stempeln gerne Nationalitäten ab: du bist blond? Gringa. Asiate? Chino. „Maximalpigmentiert“? Aus Limón. Dass man blond und deutsch sein könnte und noch dazu Spanisch spricht scheint unmöglich. 😉

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  • fluchen gerne derb
  • sind ziemlich höflich und bedanken sich sogar beim Busfahrer, dafür dass er seinen Job macht
  • sind machistas: Männer hab das sagen (Frau, bring mir Fresco.), müssen ihre Männlichkeit betonen und machen alles weibliche, was sich bewegt an: „Hola bonita!“
  • gleichzeitig verändert sich die Gesellschaft und Frauen lassen sich weniger gefallen.
  • sind bei Dates Gentlemen: Er hält der Frau jede Tür auf, bezahlt alles und trägt sie auf Händen
  • reisen hauptsächlich in Costa Rica
  • gehen fast alle zur Uni
  • sind wahre Fahrkünstler
    • haben alle ihren Führerschein im Lotto gewonnen
    • kennen jedes Schlagloch in ihrer Stadt
    • haben beim Fahren immer eine Hand auf der Hupe und nutzen diese exzessiv
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Weg zur Arbeit

  • sind schwul wenn sie männlich sind, gut aussehen und in San José wohnen
  • können häufig nicht schwimmen
  • stehen total auf Blondinen, weil hier niemand natürlich blonde Haare hat
  • ist es immer zu warm oder zu kalt. Etwas dazwischen gibt es nicht.
  • besitzen alle ein Iphone oder Samsung-Smartphone
  • sind Fußball verrückt und lieben Bayern München/ Deutschen Fußball generell
  • vergittern komplett ihre Häuser

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  • benutzen gerne Christliche Ausdrücke wie „Gott sei dank“ („Gracias a dios“) oder „wenn Gott so will“ („Si dios quiere“), auch wenn sie nicht gläubig sind
  • sind klein (m: 1,70 f: 1,60), gerne etwas kurviger, haben lange Haare und die Männer sind bärtig
  • kaufen nur Kuchen und backen niemals welchen selbst
  • verniedlichen ALLES, auch Adjektive.  Bsp: „negro“ = schwarz, „negrito“= schwärzchen? ; „viejo“ = alt, „viejito“= ältchen? Daher übrigens auch der Name „Ticos“, da hier nicht alles nur „pequeño“ (=klein), sondern „pequeñito“ ist.
  • Trinken gerne mal ein Bierchen oder Schnaps (wenn sie nicht religiös sind, dann ist Alkohol im Haus oft verboten).
  • besitzen alle einen Hund, eine Katze oder am besten gleich beides

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Ich hoffe euch hat dieser etwas andere Beitrag gefallen und etwas über meine Sicht auf das Lustige Völkchen der Ticos beigebracht. Schreibt mir ruhig, wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, worüber ich mal schreiben könnte.

Cheers!

Eure Marisa

Oh wie schön ist Panamá!

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Besser Spät als nie: Frohes neues Jahr 2014!

Im Gegensatz zu Bär und Tiger (aus der berühmten Kindergeschichte von Janosch) blieb eine Reise nach Panamá für Jule und mich nicht nur ein Traum…

Alles begann am 26.12 in aller Frühe. Wir nahmen den ersten Bus nach Sixaola an die Grenze von Costa Rica zu Panamá. Dort bekamen wir den Ausreisestempel aus Costa Rica und machten uns wortwörtlich auf den Weg nach Panamá.

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Der Grenzübergang ist hier wirklich ein „Gang“, bei dem man darauf achten muss, wohin man tritt 😀

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Der Fluss, der die Beiden Länder trennt

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Bienvenidos a Panamá!

Nach 15 min an dem Grenzposten in Costa Rica und kurzem Bezahlstop, fehlte uns nur noch der Einreisestempel für Panamá.- Für den wir geschlagene 4 Stunden in brennender Hitze anstanden! Fragt mich nicht, wie es möglich ist so lange für ein paar Stempel und kleinere Überprüfungen zu brauchen (so tranquilo sind selbst die Latinos nicht), aber immerhin lernten wir ein paar nette Leute kennen.

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Schlange stehen an der Grenze…

Bocas del Toro

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Die Reiseroute nach Bocas del Toro in fett rot

Von dort ging es weiter mit einem Kleinbus nach Almirante, wo wir mit einem Wassertaxi nach Bocas del Toro (in etwa: Münder des Stiers) auf die Haupt-( und Party-)Insel „Isla Colón“ übersetzen.

DSC04061 DSC04063 DSC04064DSC04069Nach etwa 12 Stunden Reise kamen wir endlich müde und kaputt an. Die nächsten Tage erkundeten wir verschiedene Strände auf verschiedenen Inseln, unternahmen eine Tour und erfreuten uns etwas am Nachtleben.

Auf der Isla de Colón: Palya Boca del Drago („Mund des Drachen“)- unbearbeitet!DSC04078

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Seesterne!

Palya de Estrellas (Sternenstrand, Benennung nach den vielen Seesternen)

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Delfine!

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Ich schwöre euch, die Farben sind unbearbeitet!

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Mehr Seesterne!

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Tour zu den Islas Zapatillos

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Teil der Tour war eine so genannte „Deep Board“ Activity, bei der man mit Taucherbrille und Schnorchel an einem durchsichtigen Brett hinter einem Boot hergezogen wird und dabei die vorbeifliegenden Korallenriffe und Fische bewundern kann. Der Hammer!

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Auf der Suche nach Faultieren

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Gefunden!

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Die größere Insel Zapatillos

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Wie Im Kalender…

DSC04172DSC04170DSC04174DSC04178Dort machten wir erwähnte „Deep Board“ bzw „Korallensurfing“-Activity und schnorchelten. Später erkundeten wir die Insel (auf der schon Survival-Sendungen gedreht wurden) und schnorchelten noch mehr. 🙂

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Auf jeder Pflanze wächst noch eine Pflanze…

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Red Frog Beach

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An dieser Stelle ein kleiner Tipp für zukünftige Wassertaxi-Reisenden: nehmt nur größere Wassertaxis mit stärkeren Motoren. Auf der Hin- und Rückfahrt zum Red Frog Beach sind Jule, 3 Argentinier und ich in unserer Nussschale nicht nur KOMPLETT durchweicht worden, sondern auch fast untergegangen. Kein Witz! Ich habe mit Hilfe einer Schale während der Fahrt und dem durchgehenden Lachkrampf Wasser aus dem Boot schöpfen müssen! 😀

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Ich habe mal mit Farbe eingezeichnet wo wir so rumgekommen sind

Nach einigen Tagen Strand und Sonne machten wir uns früh morgens am 30.12. auf die lange Reise nach Panama Stadt.

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Mit dem Wassertaxi nach Almirante, mit dem Taxi zum Busterminal, von dort 4 Stunden im Kleinbus nach David, von dort aus 8 Stunden nach Panama City und schließlich mit dem öffentlichen Bus und einem Taxi zum Hostel. Gegen 9 Uhr kamen wir endlich an.

Panamá City

Hier erwateten uns neben erschlagender Hitze und gefühlten 100 Prozent Luftfeuchtigkeit auch jede Menge Hochhäuser und Modernität. Den 31 nutzen wir um in bunter Truppe mit anderen Leuten aus dem Hostel die Stadt ein wenig zu erkunden und den berühmten Panama-Kanal zu besuchen.

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Die Taxen sind nicht wie in Costa Rica rot sondern gelb..

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Neben den Hochmodernen, klimatisierten Stadtbussen werden für kürzere Überlandstrecken aus den USA importierte und teilweise bunt bemalte saucoole Schulbusse eingesetzt.

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Von links nach rechts: eine Kanadierin, Jule, ich, eine Dame aus New York (die wir am Playa de Estrellas in Bocas kennen gelernt hatten und zufällig im Hostel in Panama wieder trafen) und Carmel aus Irsael (von der ihr später noch mehr lesen werdet…)

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Das Museum. 2014 wird der Kanal übrigens schon 100 Jahre alt (Ende des Jahres soll die Erweiterung beendet sein)

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Miraflores-Schleusen

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Im Museum

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Laut diesem Computer war ein Namensvetter (Vorfahre?) am Bau des Kanals beteiligt. 😉

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Viele Tiere leben am und um den Kanal, so auch dieser wunderschöne, nun nicht mehr so lebendige Schmetterling

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Viele Infos über den Kanal…

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Ich habe alles unter Kontrolle!

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…und lotse auch mal eben mit links ein Frachtschiff durch den Kanal.

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The real deal: am Kanal

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Schiffe kommen rein

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…und werden abgesengt.

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Obwohl ich schon öfter Schleusen gesehen habe, ist es etwas Anderes wenn solche Kolosse, (das Grüne transportiert Tausende von Autos) sich mit nur Zentimetern zu den Schleusenwänden hindurch manövrieren.

DSC04295DSC04298Zurück im Hostel wurde im Pool geplanscht, Jule, Carmel und ich kochten uns ein Silvesteressen und es wurde gegrillt.

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Internationale Runde

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John aus Kolumbien & Jule die Grillmeisterin

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Mit Jule & Carmel

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Mit Carmel und Alan aus England

Später fuhren fast alle aus dem Hostel zusammen in den Stadtteil „Casco Viejo“ um dort mit Blick über die Bucht und auf die Hochhäuser das Feuerwerk zu bewundern und im Hostel „Lunas Castle“ ausgelassen zu feiern.

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Den 1.1.2014 ließen wir ruhig angehen,  schliefen aus, badeten im Pool, stellten Fest, dass auch in Panamá an Feiertagen die Malls geschlossen sind und schlichen uns in ein schickes Hotel, um dort die Aussicht über die Stadt zu genießen.

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DSC04323Da Jule am 6.1. bereits wieder arbeiten musste und mir noch eine Woche mehr blieb, trennten sich hier unsere Wege und ich fuhr am 2.1. mit der Israelitin Carmel zu den San Blás Inseln.

San Blás – Das Paradies der Gunas

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Wer diese Inseln besuchen will braucht definitiv einen resistenten Magen oder sollte fliegen. Die Fahrt von Panama City in das Gebiet der Gunas ist nämlich nur mit einem Jeep möglich. Nach 1 Stunde bequemen Highway hat es 1 1/2 Stunden derartig geruckelt, dass selbst mir als Achterbahnjunkie richtig übel wurde. Doch ist man einmal im Wassertaxi und sieht die Inseln, ist alles schnell vergessen. Wir waren im Paradies angekommen.

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Warten auf das Wassertaxi. Neben Aviad mit der Gitarre kann man eine  Guna-Familie sehen.

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Carmel 🙂 An dem Boot die Panamá und die Guna-Flagge.

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Mr. „Amigo good vibes!“: Aviad, ebenfalls aus Israel.

Guna Yala ist ein autonomes Gebiet an der Nordküste Panamas. Neben einem Teil der Küste besteht das Gebiet aus ca. 365 Inseln („eine für jeden Tag des Jahres“) in der karibischen See, vor der nördlichen Küste Panamas. Viele davon nur wenige m² groß und nur ca. 50 der Inseln sind dauerhaft bewohnt.

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Lage des Kuna Yala in Panama. Quelle

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Ein Beispiel der Inselchen: Nur 2 Fischerhäusschen haben Platz.

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Unsere Insel kam in Sicht! Franklin/ Sindeup

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Der 12-Personen Schlafsaal: der Boden ist Sand und man hört das Meer rauschen.

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Nachts ein kleiner Besucher an meinem Rucksack…

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Die Insel ist so winzig dass man auf quasi jedem Foto Meer drauf hat. Die einzigen Pflanzen, (neben ein bisschen Rasen) die hier wachsen, sind Palmen.

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Keine Supermärkte, keine ATMs, alles klein und einfach. In diesem Haus wurden jedoch ein paar Snacks und Getränke angeboten. Auch kann man hier die für die Gunas typischen Stickerreien kaufen.

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Hängematten zum Entspannen vom entspannen.

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🙂 

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Besucher auf dem Klo

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Das „Restaurant“. Im Preis waren 3 Mahlzeiten enthalten. Frühstücks gab´s um 7 (alle wurden durch den lauten Klang einer geblasenen Muschel geweckt). Ei mit selbtgemachtem „Brötchen“ oder so was ähnliches. Mittag um 12: Reis mit etwas Salat und Hühnchen/ etwas aus dem Meer, ebenso Abendessen um 18:00.

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Mit Aufpreis auch teurere Mahlzeiten

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Carmel, Aviad & ein Kerl aus Argentinien

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„Restaurant von außen“

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Sanitäre Anlagen

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„Good vibes“

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…und nachts gab es Lagerfeuer, es wurden mit den Einheimischen die Hüften geschwungen und es gab kostenlosen Wein und Rum. 🙂1545648_10202042603999448_716302924_n

einheimisch

In der Kultur der Gunas haben die Frauen das Sagen. Diese nette Dame ist die „Chefin“ der Insel.

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… und dieser Guna namens Paly (der mir einiges über seine Kultur erzählt hat) wollte mich gerne Heiraten. Als Angebot stand eine eigene Insel… Natürlich habe ich ja gesagt! 😉 Das toppt fast die 30.000 Kamele in Ägypten! 

An dieser Stelle mal ein fettes ÄTSCH!

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Panamá-City -Again

Am 3 Tag reisten wir dann wieder zurück nach Panamá-City, wo wir und Panamá viejo (oder was davon übrig geblieben ist), sowie 3 (!) Malls „anguckten“ und zugegeben das ein oder andere Schnäppchen mitnahmen. 😀

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Weihnachtsstimmung in Panamá

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Someone stole Baby Jesus!

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Hilfe!

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Altstadt trifft auf Neustadt

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Ruinen

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Hardrock Hotel

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Die Qualität ist schrecklich, ist mir auch aufgefallen. Aber meine Kamera war mit den Lichtern überfordert. Jedenfalls speisten wir mit Blick auf die Skyscraper und einem Traum-Pool wie die Königinnen.

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… und fühlten uns auch so. „Is this the biggest one you`ve got?!“- Carmel 😀

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Habe mich in meinem Lieblings-Hostel verewigt!

Boquete

Nachdem wir also 2 weitere Tage in Panamá und eine Nacht im Silvester-Hostel verbracht hatten, nahmen wir den Mitternachtsbus nach David, wo wir um ca 6 Uhr morgens ankamen und direkt den Bus nach Boquete erwischten.

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Rot zeigt die Strecke hin bis nach San Blás, grün wieder zurück bis nach Boquete.

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Nach einem klassischen Frühstück „Hojaldras“ mit Eiern erkundeten wir Boquete, tranken einen dort angebauten Kaffe und buchten eine Tour für den nächsten Tag.

Das verschlafene Städtchen Boquete liegt weiter in den Bergen (nach den erbarmungslosen 30 Grad in Panamá-Stadt waren die 17 Grad und Sprühregen zum erfrieren kalt) und ist bekannt für seine Blumen und den Kaffee.

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In Panamá tragen Einheimische Frauen wann immer sie wollen die typischen bunten Kleider.

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For Carmel 😀

Am nächsten Tag nahmen wir an der „Valley-Tour“ teil und lernten allerlei von Geologie bis hin zu Kaffe-Anbau.

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Wasserfall (sp. catarata)

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Geisterhaus

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Wenn man genau hinguckt sieht man im dritten Fenster von links oben einen weißen Fleck. Hallo Herr Gespenst!

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Kaffeeplantage im Nordeuropäischen Stil

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In einer Hülse befinden sich zwei solcher gelben Bohnen (die roh übrigens süß schmecken).

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Überall Kaffee-Bohnen

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Ah, so wächst also Kaffee!

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Nachmittags unternahmen wir eine weitere Tour in ein Nachbardorf um dort in den heißen Quellen zu baden und Pferde zu reiten.

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In den heißen Quellen

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Die verrückter Weise direkt am Rand eines großen Flusses lagen. Je nachdem wo man stand war das Wasser also von um die 50 Grad bis zu 15.

Danach ging es direkt auf die Pferde

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Marisa durfte das Pferd von die Jefe galoppieren

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Anfangs wunderten wir uns, wer denn die ganze Zeit „Hola“ sagt, bis wir herausfanden, dass der Der Papagei „Coco“ in unserem Hostel sprechen konnte… und er hatte noch mehr drauf!

Manuel Antonio – Costa Rica

Nach einer weiteren Nacht in Boquete verließen wir am nächsten Tag Boquete und überquerten die Grenze nach Costa Rica und fuhren nach Manuel Antonio, wo wir spät Abends ankamen.

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Die komplette Route von Anfang bis Ende. Die gelbe Linie zeigt die Route von Boquete nach Costa Rica.

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One Happy Girl. Essen zwischen den Ländern.

Nach verdientem Ausschlafen verbrachten wir den Tag am wunderschönen Strand.

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Was für ein Sonnenuntergang!

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Am letzten Tag meiner Reise gingen wir in den Nationalpark Manuel Antonio, den ich im September (bei meiner ersten Reise an den Strand) bereits besucht hatte.

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Wieder sahen wir eine Menge Tiere- unter Anderem mein neues Lieblingstier: Faultier!

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Chill, dude!

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Unsere Sachen versteckten wir in einem Baum, bis die Sonne zu sehr auf sie einbrannte und wir sie in den Schatten legen mussten…

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… und sie beinahe von den Waschbären geklaut wurden.

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DSC04738… Um 17:00 verabschiedete ich von meiner Lieblings-Israelitin Carmel und stieg in meinem Bus in Richtung San José. So gingen erlebnisreiche 16 Tage zu Ende.

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Ende. 🙂

Herzlichen Glückwunsch, wenn ihr bis ans Ende gelesen habt. 😉 Ich hoffe es hat euch gefallen und einen Eindruck von der Schönheit Panamás gegeben. Es gibt noch so viel was ich erzählen konnte und es gibt auch ungezeigte Bilder, aber irgendwann muss ja auch mal Schluss sein.

Vielleicht ist es euch aufgefallen… Anfang Januar feierte ich Halbzeit. So schnell geht die Zeit rum! :O

Seit dem 13. Januar bin ich nun schon wieder am arbeiten und glaubt mir, es gibt schon wieder Stoff für den nächsten Blog. Also bleibt gespannt, friert nicht all zu sehr und in dem Sinne…

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Eure MarisaDSC04446

 

Weihnachten Tico-Style

Der 24te begann ziemlich ruhig… Ausschlafen, mit meiner Familie in Deutschland skypen, Frühstücken. Dann kochte ich zusammen mit Caro und ihrer besten Freundin Vivi das Weihnachtsessen (zugegeben, ich habe nur etwas geschnippelt…). Während die Anderen ganz „Hora Tica“ noch die letzten Besorgungen machten, ging ich eine Runde joggen (bei wohligen 27Grad) und machte mich fertig. Gegen 5 machten Caro und ich uns auf den Weg und brachten ein paar Geschenke bei Familienmitgliedern und -Freunden vorbei und fuhren schließlich zu ihren Schwestern.

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Erneut das Phänomen Kunstschnee… Diesmal in Form des Weihnachtsbaumes.

Dort wurde gekocht, etwas Bier und Wein getrunken und getratscht was das Zeug hält. Gegen 9 kam ihre Mutter aus der Kirche zurück (diese besuchen hier nur wirklich gläubige an Weihnachten) und es gab ein super leckeres Weihnachtsessen. Bevor wir uns aber auf das Essen stürzten hielten die Mutter von Caros Schwestern sowie eine der Schwestern eine kurze, spontane Rede, in der sie dem vergangenen Jahr gedachten, reflektierten und sich für alle guten Dinge bedankten.

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Der gedeckte Tisch

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Das Essen ist angerichtet!

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Salat, Kartoffelbrei und Wahlweise Truthahn mit Mora-Soße oder Schweinsbraten. Dazu Chilenischer Wein.

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Die Festgesellschaft

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Der Nachtisch, typisch Spanisch.

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Es gab sogar ein kleines Geschenk für mich :))

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Nagelfeile, Handcreme und Lippenbalsam im Weihacht-style. 🙂

Nach dem Essen wurden schnell noch ein paar kleine Geschenke ausgepackt und Caro & ich fuhren zurück in unser Haus, wo Vivi und Cecilia mit dem dortigen Weihnachtsessen warteten.

Gegen halb 11 gab es also das zweite Weihnachtsessen, auch sehr lecker!. Diesmal kam die Dankes-/Gedenkrede von Caro und ich kann nur so viel sagen: sie berührte mich sehr.

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Unser Weihnachtsbaum mit Geschenken

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Tischdeko No 2.

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Das Menü: Zum Teil aus Gemüse bestehende Cracker (sehen aus wie Pommes), Bohnen-Tomaten-Salat mit einer Art Pesto, ein paar Nüsse, ein Dip aus Streichkäse, Kartoffel-Apfel-Eiersalat, Pilzsoße.

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Dazu gab es natürlich ein gutes Stück Fleisch. Für mich wurde die Tradition von Schweinefleisch zu Rind abgewandelt.

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Ready!

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Tadaaaa

Insgesamt habe ich das Weihnachtsfest insgesamt viel un-feierlicher empfunden, (Man zieht sich zwar schick an und es gibt ein edleres Essen, aber in meiner Deutschen Familie wird der Feierlichkeit mehr Aufmerksamkeit gewidmet, als ich es hier empfunden habe.- was natürlich von Familie zu Familie variieren kann) jedoch diese kurze Rede war jeweils etwas ganz besonderes und sollte ruhig in unserer Kultur übernommen werden.

Um Punkt 12 wurden die Geschenke ausgetauscht (das hätte mich ja als Kind gefoltert!). In meiner engeren (Tico-) Familie hat es sich so eingebürgert eine Art „Wichteln“ (Spanisch: „Amigo Secreto“) zu machen: jeder zieht einen Namen und kauft nur für diese Person ein Geschenk. Das Spart Zeit, Geld und Nerven. 😛 Caro hatte Cecilia gezogen, Cecilia mich, ich hatte Vivi und Vivi schließlich Caro. Der Reihe nach übergaben wir unsere Geschenke und jeder bekam von Cecilia noch ein extra Geschenk.

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Vivi freut sich über ihren neuen Pulli.

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Caro fast zu Tränen gerührt

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Duftset von Sex and the City! 🙂

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Ich wurde reichlich beschenkt: Als Wichtelgeschenk bekam ich die vielen Strandshirts und die weiße Bluse, als extra Geschenk das Duftset und schließlich noch das kleine Pflegeset von Caros Schwester. 🙂

Nach mehr Bier und Wein (und evtl. auch etwas Guaro) ging der ruhige Abend (hier übrigens „la buena noche“) schließlich gegen 1:30Uhr morgens zu Ende.

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Meine wunderbare Tica-Familie! ❤

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Mit Caro & Vivi

Am 25 passierte bei uns nicht mehr viel. Zwar war ebenfalls Feiertag, der aber wie schon erwähnt ebenfalls eher un-feierlich abgehalten wird, was man auch dadurch merkt, dass viele Geschäfte und Supermärkte offen haben und das Leben quasi einfach so weiterläuft. Einige Familienmitglieder kamen zu Besuch und es wurde erneut vom üppigen Weihnachtsessen geschmaust.

Obwohl ich meine Deutsche Familie natürlich sehr vermisst habe, hatte ich zum Glück so gut wie kein Heimweh und habe das Fest „Tico-Style“ als volles Familienmitglied erlebt und genossen. Achso, nebenbei möchte ich kurz erwähnen, dass ich den ganzen Tag bis zu den Festessen in Hotpants und Shirt rumgelaufen bin. Just say’in. 😉

Ich packte meine Sachen und abends kam auch schon Jule um mit mir am nächsten Morgen in aller Frühe nach Panamá aufzubrechen. Aber davon erzähle ich euch beim nächsten Mal in „Marisas Abenteuer in Costa Rica“. (dramatische Musik.)

Küsschen,

Marisa

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Selfieeee

Llega la navidad!

Es ist Dezember geworden und überall weihnachtet es sehr. Seit Anfang November ist NOCH mehr Deko in Haus, Stadt, Malls, Arbeit (usw) dazu gekommen, überall läuft Weihnachtsmusik und es wird alles getan, damit wirklich jedem klar ist, dass Weihnachten vor der Tür steht.

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Einfach mal in der Fußgängerzone einbetoniert: Weihnachtsdeko

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Sogar die Tortillas sind weihnachtlich!

Mein Adventskalender kam blendend an und auch der (zugegeben etwas spärliche) Adventskranz (der auch im Kalender war) leuchtet an Sonntagen.

2.Advent

Nachdem ich von unserer Nikolaustradition erzählt hatte, bekam ich von meiner Familie am 6.12 einen Weihnachtssocken mit
Süßigkeiten und einem Schlafanzug! Total lieb! Foto hab ich ausnahmsweise mal keines, weil es ich dank eines Updates verloren habe. Aber keine Angst, von allem Anderen gibt es wieder eine Menge Fotos. 😉
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Am 18.12. war mein 150 Tag in Costa Rica, was heißt, dass es  für mich fast Halbzeit ist! :O

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Wie schon erzählt begünstigen doppeltes Gehalt und Ende der Regenzeit die ohnehin muntere Fiesta-Laune der Ticos und es gibt noch mehr fiestas als sonst…

Cumpleaños de mi abuela

Am 5.12 feierten wir in einem Restaurant den 81 Geburtstag meiner Abuela (spanisch „Oma“). Ich muss wirklich sagen, dass mir diese süße und herzliche Frau total lieb geworden ist!

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Abuela, Abuelo, Cecilia und ein Onkel

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Küchlein

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Ein großer Teil der Familie war anwesend…

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Das „Geburtstagskind“ und ich, mit den Blumen, die ich ihr geschenkt hatte.

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Rumblödeln mit Caro

Spontaner Trip nach Jacó

Freitag frage mich David (der in Desamparados, San José lebt), ob ich nicht Lust hätte am nächsten Tag mit nach Jacó zu fahren. Gesagt, getan. Samstag Morgen den 7.12, mit einem der ersten Busse fuhren er, ein Freund von ihm (Nicaraguaner) und ich an den Strand.

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Jacó ist eine Touristenhochburg mit Hotels bis an das Meer und daher nicht so hübsch, aber eben nah an SJ.

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David und Gonzalo

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Fluss der ins Meer mündetDSC03687

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Typisches Tico-Frühstück am Strand: Gallo pinto

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Lecker aber aus meiner Sicht ein Unding: Fresco (in diesem Fall Guanabana-Saft) aus der Tüte.

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Die Jungs sammelten Kokosnüsse

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So lässt es sich leben! 😉

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Musik am Strand

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Traumhafter Sonnenuntergang

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🙂

DSC03759Mit dem Bus um 6 ging es dann wieder zurück nach San José. Gelungener Tag am Strand!

Funfact: Gonzalo nutzte keine Sonnencreme, David hat sich einmal mit Schutzfactor 6 eingecremt und ich mehrfach (3mal?) mit Factor 30 bzw 50 fürs Gesicht und trotz fast durchgehendem Aufenthalt im Schatten war ich natürlich mal wieder die Verbrannte und hatte dazu einen leichten Sonnenstich! 😀

Als ich gegen halb 9 heim kam war bei uns im Haus mal wieder Fiesta angesagt. Bier auf Wein Sonnenstich, dass lass sein!

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Ein Teil der Festrunde. Rot, rot, rot… 😀 Mein Gesicht sieht schlimmer aus als es war 😉

Chepecletas

Meine Schwester arbeitet bei „Chepecletas“ („Chepe“ ist der Spitzname von San José, „Cletas“ der zweite teil des Wortes „bicicleta“ (sp. für Fahrrad)). Diese Organisation fördert die die Benutzung von Fahrrädern in der Stadt (wenn man lebensmüde genug ist… 😉 ). Noch dazu bieten sie kostenlose Stadtführungen an. An einer solchen nahm ich am 11.12. teil.

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Im Büro von Chepecletas

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Ein winziger überbelichteter Gecko

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In einem Park ein Pavillion

Zuerst gingen wir in eine sehr hübsche Stadtkirche, in der noch ein Gottesdienst im vollen Gange war. Das war zugleich das erste Mal, dass ich hier in einer Kirche war (katholisch übrigens) und ich war überrascht wie ähnlich so ein Gottestdienst einem Deutschen ist, nur die Musik klingt meiner Meinung nach melodischer. Macht ja irgendwo auch Sinn, Christentum und so… 😉

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Schlecht zu erkennen, aber die Engel sind auch hier blond. 😉

Danach liefen wir zum Hospital de los niños (Kinderkrankenhaus) und besichtigten den Alten Trakt, der früher als Irrenanstalt diente.

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Der berühmteste Weihnachtsbaum Costa Ricas steht vor dem Kinderkrankenhaus und wird jedes Jahr in einer Feier mit Musik und Show für die Kinder eingeweiht.

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Caro und Ana

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Graduación

Natürlich ist hier nicht immer nur Fiesta, ich arbeite natürlich auch (und das sogar recht viel). Manchmal verbinden sich diese beiden Dinge allerdings: z.B. bei der Graduación der ältesten Kinder meines Kindergartens.

Das Schul- und Arbeitsjahr beginnt in Costa Rica im Januar und nicht wie bei uns im August. Daher feierten die ca. 5-Jährigen der Gruppe „E“ am 12.12. ihren Abschluss/ Verabschiedung aus dem CIL. Ihnen steht nun noch ein Jahr in einem anderen Kindergarten bevor, bis sie Januar 2015 eingeschult werden.

An diesem Tag endete der Arbeitstag schon um 14:30 und ich ging mit 2 Anderen zu einer Arbeitskollegin um mich dort schick zu machen.

Da das „Centurm Infantil Laboratorio“ (CIL) zu der „Universidad de Costa Rica“ (UCR) gehört, fand auch die Zeremonie in Räumlichkeiten der UCR statt und es spielten Musiker, die Kinder sangen und tanzten und auch die Eltern trällerten ein Lied.

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Musik-Studenten

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Die Eltern singen

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Daniela, Joanna & ich

Wie bei einem Schul- oder Uniabschluss wurden den Kiddies richtige Mappen der UCR mit „Abschlusszeugnis“ verliehen.

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Verleihung der „Abschlusszeugnisse“

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Der Versuch eines Gruppenfotos 😀

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Mitten im Trubel

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Mit meinen Kolleginnen Sandra und Daniela

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Die drei Maestras mit Julia

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Mit Julia (sie ist nicht so engelsgleich, wie sie aussieht ;))

Festival de la luz

Am 14.12. war in San José Ausnahmezustand: Festival de la luz! (in etwa: Fest des Lichtes) Ich war mit einigen anderen Freiwilligen in Sabana verabredet, um dort die traditionelle Parade live mitzuverfolgen.

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Alles begann mit einem schönen Feuerwerk

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„Ohhh, Ahhhh“

Für ca 2 und halb Stunden zog danach ein bunter Umzug von Sabana nach San José Zentrum. Mit dabei jede Menge Orchester (wie die Marching-Bands in den USA), Cheerleader (Ja, Cheerleader! Für die, die sich damit etwas auskennen: durchaus nicht schlecht! Gute Stunts und Pyramiden, leider quasi kein Tumbling oder Cheers, alles Coed Mannschaften)

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Der Umzug beginnt…

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Orchester

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Mit dabei: die Fußball Nationalmannschaft!

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Tolle Kostüme

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Coole Rollschuh-Tricks

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…viel nackte Haut (die Jacken und Mützen der Zuschauer trügen, es war 23 Grad warm)…

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…viele lateinamerikanische Rhythmen…

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…und typische Tänze!

Das Highlight waren allerdings die bunten und leuchtenden Umzugswagen!

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Der liebe Santa war auch mit dabei!

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DSC03961DSC03926DSC03972Ich hätte wie immer noch viel mehr Fotos aber ich will euch auch nicht langweilen. 😉

Danach gingen Sophia, Felix und ich noch was trinken bis die Bars wie immer um 2 schlossen.

Fiesta del fin de año

Auch im CIL wurde Weihnachten und das Ende des Jahres gefeiert.

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Deko im Eingangsbereich…

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Baum…

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Grippe

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Jeder Klassenraum hat einen Baum!

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Lustiger Weise gibt es viel Deko mit Schneemännern, Schneeflocken und Fake-Schnee- und das, wo die meisten in ihrem Leben noch nie Schnee gesehen haben! 😉

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Vor der Tür strahlender Sonnenschein…

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Das „H“ ist im Spanischen still, dafür wird das „J“ wird wie das „CH“ in „StrauCH“ ausgesprochen, daher ist es hier nicht „HoHoHo“ sondern „JoJoJo“. Genauso wird „HaHa“ zu „JaJa“.

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..

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Es gab Süßigkeiten und Früchte für alle Kinder

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„Amigo secreto“ entspricht dem Wichteln

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Die Damen im Hintergrund sind Kolleginnen

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Elena Caro als Rentier

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Musik und Tanz für die Kiddies

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Auch ich bekam ein paar Süßigkeiten und Früchte:

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Von meiner Chefin

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und vom CIL

Damit habt ihr es für heute fast mal wieder Geschafft!

Die Bemühungen der Ticos hatten Erfolg und ich habe trotz 25 Grad Weihnachtsgefühle wie schon lange nicht mehr! Ihr auch? Wer genug von „Last Christmas“ und Lust hat, mal in hier übliche Weihnachtsmusik reinzuhören folgt dem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=B0S_0fMF8Ag

Seit gestern habe ich Urlaub bis zum 13.01. und werde diese durchaus nutzen, seid also gespannt!

Ich wünsche euch allen eine Feliz Navidad und einen

Guten Rutsch ins Año Nuevo 2014!

uuund … das Beste kommt zum Schluss:

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Im T-shirt unterm Weihnachtsbaum, seid neidisch! 😀

Eure Maris

Qué Chiva!

Man Leute, ich bin busy. Immer was los hier und kaum ein Abend zum Luftschnappen. Viel Spaß beim Lesen!

Excursión con Mata

Letztens bin ich mit meinem amigo Mata meinen Stadtteil Sabanilla in Richtung Berge erkunden gegangen. Hier ein paar Fotos: DSC03496

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Mata & Das Schild: Weihnachtsbaumverkauf unter Palmen

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Diese Blume nennt sich „Reina de la noche“- Königin der Nacht. In einem Tee gebraut wirkt sie wohl auch „sinneserweiternd“. 😉

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San José bei Nacht, trotz top Qualität kommt das Foto natürlich nicht an die echte Aussicht ran. 😉

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Erdbeben

Das ist jetzt schon länger her, aber wie ich finde erzählenswert. Am 23.10.14, um 22.10 Uhr bebte hier die Erde. Das ist für Costa Rica und seine Bewohner nichts besonderes, weil es einige Male im Jahr geschieht, aber für mich war es mein erstes Erdbeben! Es hatte eine Stärke von 3.9 und das Epizentrum lag in Cartago. Ich war an dem Tag schon früh im Bett, gerade am Einschlafen, als das komplette Bett wackelte. Ich setze mich auf und mein Herz klopfte wie verrückt. Nach ein paar Sekunden war es wieder vorbei und nur bellende Hunde in der Nachbarschaft erinnerten noch daran. Total seltsam, fast wie auf dem Jahrmarkt. Soweit ich weiß ist nichts schlimmes passiert, auch weil viele Häuser hier erdbebensicher gebaut sind, aber eine tolle Erfahrung!

Volcán Irazú

Mit meiner Schwester, Sharon und José habe ich den Vulkan Irazú bei Cartago besichtigt. Schon auf dem Weg war es interessant die Veränderungen in der Vegetation zu beobachten: von Palmen zu Nadelbäumen. Kurzzeitig erinnerte mich die Landschaft an Deutschland. Hier eine kleine Anekdote: Ich stellte laut denkend fest, dass es landschaftlich Deutschland ähnelte was mit „fast wie bei Heidi, oder?“ kommentiert wurde. Die kennen hier Heidi!  Angeblich ist das der totale Hit unter den Kinderfilmen… 😀

Oben angekommen war es für Costa Rica (entschuldigt den Ausdruck) arschkalt und zuerst durch die Wolken kaum etwas zu sehen, aber später klarte es auf. Da wurde mir mal wieder bewusst wie ätzend doch Kälte ist und dass ich schon jetzt nichts mehr gewohnt bin, haha. 😉

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Ein typisches Costaricanisches Haus mit Weihnachtsdeko.

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Der Vulkan und die Gegend drumherum wurden zu einem Nationalpark erklärt.

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Es wimmelte geradezu von diesen räuberischen Rabauken!

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Caro, José & Sharon

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Was machen bei einem Vulkanausbruch? Die wenigsten Vulkane auf Costa Rica sind erloschen. Der Irazú schläft nämlich nur. Aber wir hatten Glück, blieb bis heute so. 😉 – Bei einem anderen Vulkan namens Arenal bei San Carlos (da wo die heißen Quellen sind) konnte man vor 3 Jahren noch die Lava fließen sehen!

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Wie ihr seht, direkt in den Wolken. K-A-L-T.

ccut DSC03562 DSC03564 DSC03569Später klarte es auf, was uns zu einem kleinen „Fotoshoot“ verführte.

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Sistaaaaaaaaas

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Der Herr Fotograf (Er hat tatsächlich sowas in die Richtung studiert.)

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Eifhörnfen

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Die Zeit steht nicht still und ich bin ein Jahr älter geworden…

Mein cumpleaños

Freitag Morgen den 29.11. wurde mein Visum genehmigt und ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Tica-Ausweises, der bestätigt, dass ich hier wohne. Bewundert meine Paint-Künste und das Bild (wie immer ein Traum).

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Danach kamen Maurice, Jule und Jannik mit zu mir und zusammen mit meiner Familie und ein paar Tico-Freunden wurde reingefeiert.

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Meine Mamá Tica hatte eine rieeesige Torte gekauft…

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und jede Menge „bocas“ (Snacks) mit Hilfe von Jannik, Maurice und Caro zubereitet.

Obwohl mein Geburtstag ja eigentlich erst am Samstag war, wurde ich schon gegen 21:00 dazu „gedrängt“, meine Geschenke zu öffnen.

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..

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Von Caro ein Shirt mit meinem lieblings-Tico-Ausdruck „Qué Chiva!“, was so ziemlich alles heißen kann, aber als positive Reaktion- z.B. cool, super, Wahnsinn… usw und von Ceci einen Jute-Beutel mit Gebäuden von San José und den typischen roten Taxen. 🙂

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Jorge, Sharon, Caro, Consuelo & ich

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Macha (sie ist Tica und (seeehr) dunkelblond, daher der Spitzname), Maurice, Jule & Jannik

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Gruppenfotooo

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Hermanas 🙂

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Mi familia Tica ❤

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Es wurde auch das Tanzbein geschwungen: hier Jannik & Consuelo (Chilenin)

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Mata & ich

Fragt mich nicht wieso, aber schon so um ca. halb 11 wurde ich zum Tisch gebeten, die Kerzen auf dem Kuchen angezündet und „cumpleaños feliz“ geträllert.

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Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Eintrag, in dem ich von Julias Geburtstag berichtet habe… Es ist eine Tradition, dass das Geburtstagskind vom Kuchen abbeißt… und der Kopf in die Torte gedrückt wird. Widerstand zwecklos.

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1426477_673673425998980_1380894237_nWer der Übeltäter war? Meine Schwester! Die hat dann auch direkt was abbekommen. 😉 Wieder sauber gemacht ging die Fiesta weiter und wurde später noch im „El Steinvorth“ vortgeführt. Fiestong!

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Meine mamá und wir 4 Deutschen, mal wieder das Voruteil „alle Deutschen sind blond“ bestärkend. 🙂

Übrigens wurde um ca 10 vor 12 ein zweites Mal gesungen mit Kerze auspusten (?!?!?!), diesmal entkam ich aber dem Kuchengesicht. 😉

Samstag, an meinem eigentlichen Geburtstag waren noch bis 14:00 Gäste da. Abends ging es dann zu einer Familienfeier, bei der der Geburtstag von (jetzt muss ich lügen, bin mir über den „Verwandheitsgrad“ nicht sicher) meinem Onkel (?) (wir hatten am gleichen Tag Purzeltag) und mir gefeiert wurde und zugleich auch noch für meine Tante (?) gesungen wurde, um auch ihren Geburtstag (irgendwann im November) zu ehren.

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Ich hatte mich in mein neues Shirt geworfen, qué chiva!

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Familienfoto

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Mein Onkel

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Meine Tante

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und ich

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„Bienvenidos a mi fiesta“

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Noch ein Familienfoto

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Abuela & Caro

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Cousin Oscar & Caro

Es war das erste Mal, dass es an meinem Geburtstag warm genug war, um draußen zu sitzen und zu grillen! ❤

DSC03643 DSC03645Natürlich habe ich an diesem Tag meine Familie in Deutschland sehr vermisst, aber ich hatte wirklich einen sehr schönen und unvergesslichen Geburtstag, muchas gracias a mi familia tica. ❤


Weihnachtsmarkt

Am 1.12 war in Escazú ein deutscher Weihnachtsmarkt. Da Weihnachtsmärkte eine meiner Lieblings-Traditionen sind, ließ ich mir den nicht entgehen.

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Feria Navideña Alemana

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Bratwürste, deutsches Bier und Brezeln

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Erst wollten sie nicht, doch dann ließen sie sich doch drauf ein und liebten ihn: superleckerer Glühwein!

DSC03651Danach waren wir erneut auf einer Grillparty, diesmal in Heredia. Nicht so besonders spektakulär, aber einfach nur um nochmal zu erwähnen, dass man hier im Dezember Grillparties feiern kann. Muharhar! 😉

Grillparty 1.12

AFS Weihnachtsfeier

Auch hier gibt es von jedem und allen Weihnachtsfeiern und da im Dezember jeder das doppeltes Gehalt bekommt, gibt es noch mal mehr Fiestas als sonst. Am 3.12 war die Fiesta Navideña von AFS angesagt. Ich brachte meine Sis, Mutti und Omi mit. Frauenpower pur!

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Jeder sollte eine „landestypische“ Nachspeise mitbringen und seht was ich im Supermarkt gefunden habe:

IMG_7342Ich gebe zu, von Hand gemacht ist was anderes, aber ich arbeite nun mal (auch wenn es hier immer nur nach Fiesta und Reisen aussieht) und da war das eine einfache und praktische Lösung für Faulpelze wie mich. 🙂

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Da kam dann noch etwas weniger deutsches Frosting drauf und tataaaa: Deutscher Schokoladenkuchen. 😉 und lecker war´s!

Außer dem lieben David kannte ich keinen der Anderen Austauschschüler und Freiwilligen, war aber ein netter Abend. 🙂

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So, ich könnte wie immer noch so viel mehr erzählen aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. 😉

Ich habe jetzt noch 2 Wochen Arbeit vor mir, dann sind Weihnachtsferien.

In dem Sinne eine schöne Vorweihnachtszeit und ganz viel Liebe und Wärme aus Costa Rica!

Hab euch lieb, Marisa